Einführung von intelligenten Stromzählern

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Im Dezember 2019 starteten die Stadtwerke das Smart-Meter-Projekt mit der Erarbeitung der Anforderungen. Nach einem aufwändigen Submissionsverfahren ist jetzt der Entscheid gefallen. Die Stadtwerke werden das SMARTPOWER-System der Firma EVUlution einsetzen. Die Lösung besticht durch eine moderne Software-Architektur über alle Komponenten und eine intuitive Bedienoberfläche. Das SMARTPOWER-System ist seit Juni 2021 durchgängig von METAS zertifiziert und erfüllt somit die technischen Anforderungen zur Datensicherheit.

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Transparenter Stromverbrauch und effektive Abrechnung

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© EVUlution AG

Dank Smart Metern werden unseren Kundinnen und Kunden künftig jederzeit aktuelle Daten zu ihrem Stromverbrauch zur Verfügung stehen, ohne dass ein Ableser vorbeikommen muss. Auch die Wasser- und Gaszähler werden mit dem Smart Meter verbunden. Die tägliche Kommunikation aller Verbrauchsdaten erfolgt verschlüsselt über das Gossauer Glasfasernetz. Abgerechnet wird mit effektiven Werten, die Akontorechnung entfällt. Die Viertelstundenwerte werden im neuen Kundenportal ENERGYBOARD verfügbar sein. Kundinnen und Kunden haben damit eine bessere Kontrolle über ihren Stromverbrauch. Bei Optimierungsmassnahmen ist somit schnell ersichtlich, ob diese auch wirklich effektiv sind.

Der Startschuss für die Umsetzung des Projektes ist im März gefallen. In den kommenden Wochen werden die Detailspezifikationen erarbeitet und erste Testgeräte installiert. In diesem Zusammenhang müssen auch zahlreiche Prozesse überarbeitet werden. Der Rollout der Endgeräte startet 2023. Bis 2027 wird der grösste Teil der rund 10’500 Stromzähler ersetzt sein.

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Was macht einen Stromzähler intelligent?

Die Stromversorgungsverordnung (Artikel 31e Absatz 1 StromVV) schreibt allen Energieversorgern vor, bis 2027 mindestens 80 % der Stromzähler mit Smart Metern zu ersetzen. Ein Smart Meter ist ein intelligenter Stromzähler, der den Stromverbrauch viertelstündlich erfasst und einmal pro Tag an die Stadtwerke übermittelt. Gleichzeitig kann der Smart Meter aber auch Daten empfangen, zum Beispiel neue Tarife oder Software Updates. Damit wird der Prozess von der Messung des Stromverbrauchs bis zur Abrechnung digitalisiert.
Smart Meter sind zudem notwendig, um die Energiestrategie 2050 des Bundes umzusetzen. Das Schweizer Stimmvolk hat der Energiestrategie 2017 zugestimmt.

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