Ein Polster für alle Fälle

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Die Stadtwerke Gossau sorgen als Ihr Energieversorger dafür, dass Trinkwasser, Strom und Gas zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar sind. Unsere Netz- und Anlagebauer sind dafür rund um die Uhr auf Achse und beheben Störungen im Netz umgehend.

Auch die Lebensmittelversorgung funktioniert in der Schweiz einwandfrei. Da mutet die Aufforderung des Bundes, sich einen Notvorrat anzulegen, fast schon nostalgisch an. Doch was vor über 50 Jahren mit dem Slogan «Kluger Rat – Notvorrat» proklamiert wurde, ist immer noch aktuell. Allerdings gehen wir heute nicht mehr davon aus, eine längerdauernde Krise zu überstehen. Vielmehr geht es darum, einen Versorgungsengpass von mehreren Tagen zu überbrücken.

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Neun Liter Trinkwasser pro Person

Eine grosse Strompanne könnte Ausfälle von Pumpstationen oder Aufbereitungsanlagen verursachen. Unter Umständen kann es mehrere Tage dauern, bis eine flächendeckende Versorgung wiederhergestellt ist. Der Bund empfiehlt einen Vorrat von neun Litern Wasser pro Kopf. Damit könnte die Selbstversorgung für drei Tage sichergestellt werden. Brauchwasser für Körperhygiene und Waschen sowie der Bedarf von Tieren sind hier nicht eingerechnet. 

Als Wasserversorger sind die Stadtwerke verpflichtet, die Bevölkerung ab dem vierten Tag eines Unterbruchs wieder mit einer minimalen Menge an Trinkwasser zu versorgen. Im Notfall käme das von den Stadtwerken erarbeitete Konzept «Trinkwasserversorgung in Notlagen» zum Zug. Dieses sieht vor, die Bevölkerung mit einer minimalen Menge an Trinkwasser zu versorgen. Die Versorgung würde in in diesem Fall aus Quellen, Notbrunnen, provisorischen Transportleitungen oder Wassertransportfahrzeugen erfolgen. Die Bevölkerung müsste das Wasser an den Abgabestellen abholen. 

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Ein Trinkwasservorrat für mindestens 3 Tage wird vom Bund empfohlen. Bild: Shutterstock
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Wenn Kreditkarten und Co. nicht mehr funktionieren: das nötigste mit Bargeld bezahlen. Bild: Shutterstock

Kleinstvorrat an Bargeld ebenfalls sinnvoll

Wichtig sind auch Artikel die helfen, einen längeren Stromunterbruch zu überstehen. Dazu gehören Batterien und batteriebetriebene Geräte wie zum Beispiel ein Radio und eine Taschenlampe. Streichhölzer, Kerzen sowie Gaskartusche und ein Gaskocher gehören genauso zur Grundausstattung. Ein grösserer Stromunterbruch kann auch Bankdienstleistungen wie Bancomaten, Zahl-Apps und Kreditkarten blockieren. Deshalb ist es ebenfalls sinnvoll, sich einen minimalen Bargeldvorrat in kleinen Scheinen anzulegen.

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Notvorräte regelmässig neu aufstocken

Werden Notvorräte angelegt, ist auf das Haltbarkeitsdatum zu achten. Deshalb empfiehlt sich die Lagerung an einem leicht zugänglichen Ort. Achten Sie darauf, die angelegten Reserven hin und wieder zu verwenden und den Vorrat regelmässig aufzustocken. Am besten gelingt dies, indem die Ware in den Haushalts- und Kochalltag integriert wird.

Die Broschüre «Kluger Rat – Notvorrat» gibt Tipps und Tricks zum Anlegen eines Notvorrats und beinhaltet eine Checkliste mit den wichtigsten Gütern für das persönliche Reservepolster.

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Achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum und integrieren Sie die Ware in Ihren Alltag. Bild: Shutterstock

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